Sturmfahrt mit E-Roller

Januar 4th, 2012

RIDERS ON THE STORM

(Jungfernstieg – Klein Flottbek in 20 Minuten)

e-Roller am Ladeplatz

Geht es noch schneller? Selbst für uns als absolute öffentliche Nahverkehrsfans ist klar: das hier macht mehr Spaß. Da kommt auch die S-Bahn nicht mit. 11, 9 Kilometer Distanz schafften wir bei maximal 45km/h in zwanzig Minuten Fahrtzeit, und das trotz des Orkantiefs “Ulli”. Eine Sturmfahrt, die wegen der 100km/h starken Böen sicher sportlich war. Doch es geht, und zwar ohne Probleme.

Der Jungfernstieg ist schon im Abbau des Weihnachtsmarkts und es regnet. Eigentlich Herbstwetter, Silvester waren tagsüber gefühlte 10C Grad zu messen. Unser Ziel ist der S-Bahnhof Klein Flottbek. Dort will jemand zu Ökostrom wechseln und mehr über unsere Elektroroller erfahren. Da bietet sich eine schöne Fahrt an.

FAKTEN ZUM ELEKTROROLLER

Seit Juli 2011 haben wir bereits über 1000 km zurückgelegt mit unserem Elektroroller No.2 aus der GREEN LIFE E-Flotte . Seitdem haben wir fürs Tanken unseres Treibstoffs, dem aus regenerativen Energien gewonnenen Strom, insgesamt ca. 5 Euro ausgegeben ( 50 Cent pro 100 Kilometer). Das bedeutet weniger als ein Euro pro Monat.

Tanken ist in Hamburg an mittlerweile 50 öffentlichen Ladestationen möglich.  Mit einer Mobilitätskarte wie z.B. von Hamburg Energie ist der Ladevorgang sehr leicht. Was gibt es sonst zu berichten? Reparaturen bislang: null. Wartung bislang: Reifendruck prüfen, regelmäßig, und Bremsen und Licht checken. Ansonsten nur Regenwasser vom Sattel wischen und ein Schutzcape überziehen damit der Allerwerteste nicht nass wird. Mehr gibt es nicht zu tun. Mit der richtigen Regenkleidung sind alle Termine in der City trocken und schnell zu erreichen. Wie sang Hans Albers noch gleich: ” wer noch niemals bei rauschiger Nacht, einen E-Roller Bummel gemacht”…

Lust auf einen eigenen lautlosen E-Roller,Umweltschutz praktizieren und trotzdem mobil sein? Dann lassen Sie sich von GREEN LIFE kostenlos informieren. Kontaktieren Sie uns.

GREEN LIFE WÜNSCHT EIN FROHES 2012

Januar 1st, 2012

HAPPY NEW YEAR!

Wir danken allen GREEN LIFE Unterstützern und Besuchern der SOLARIS für ein erfolgreiches 2011 und hoffen auf ein Wiedersehen an Bord oder auf dem Sattel unserer E-Roller bei unserern Umwelttouren in einer der Umwelthauptstädte Europas, der schönen Hansestadt Hamburg.

Helfen Sie mit Hamburg zum Schaufenster und Vorzeigeobjekt einer umweltbewußten, sauberen Großstadt zu Wasser und zu Land zu machen.

 

Elektroroller – Motor der Zukunft

November 25th, 2011

Fahren in der Herbstsonne

Rom ist nicht Hamburg. Daher hat es auch nicht den goldenen Herbst, auch Indian Summer genannt, den man sonst aus Neuengland im Nordosten der USA kennt. Zugegeben, in Rom ist es nocht ein wenig wärmer als im bereits kühlen Norden, aber der Fahrspaß ist hier wie im Süden der gleiche. Was der Römer seit Jahrzehnten als mobile Lebenskultur hegt und pflegt, ist in Hamburg noch meist Neuland.

Green Life e-Roller vor Hamburg City Skyline

Beim Fahren durch die Strassen der Stadt sieht man jedoch immer öfter neugierige Blicke, man wird mehr und mehr angehalten für einen Elektro-Klönschnack. Was mit den ersten Green Life Elektrorollern im Juli dieses Jahres begann, macht Schule. Die Hamburger interessieren sich für das neue Gefährt, das so ultra-leise und ohne nerviges Geknatter daher kommt. Klassische Motorrolller stehen oft einer Harley im Krach in nichts nach. Ein unnötiger Lärmpegel, den niemand schön findet.

Das wichtigste Argument für den Umstieg auf einen Elektroroller sieht man schnell: Auspuff Fehlanzeige. Der Green Life NOVI, gefertigt im westfälischen Lingen, ist abgasfrei. Da er nur mit Windenergie aus Hamburg geladen wird, ist er vollkommen CO2 frei. Die Abgasbilanz der Zukunft, die wir alle benötigen, um den Klimawandel sofort zu bekämpfen. Denn er hat schon begonnen, und zwar auch in Deutschland.

Fahrspass pur und nix zu warten

e-Roller Green Life mit Ökostrom geladen

Das Fahren im trockenen Oktober und November – der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen- ist problemlos und schön. Etwaige feuchte Strassenstellen muss man nur mit Sorgfalt und defensivem Fahren behandeln um ein Rutschen zu vermeiden. Die einfache Bedienung des E-Rollers macht Spass. Geladen in 4-5 Stunden hat man je nach Fahrstil 50-60 km Reichweite, bei jedem Wetter. Die aktuelle feuchte, 1-5 Grad kalteWetterlage kann dem Lithium-Ionen Akku nichts anhaben.

Das Mittel gegen Stau und Smog

Da bei einem Elektromotor alle klassichen Verschleißteile fehlen, gibt es praktisch nichts zu warten. Außer Bremsen, Licht, Reifendruck und dem Ladestand können Sie nichts prüfen. Das tägliche Fahren mit einem Elektroroller zur Arbeit oder zum Spass trägt somit zum sorglosen Alltag bei. Mit der passenden Motorradkleidung, aktuell empfiehlt sich ruhig eine Skiunterwäsche für längere Fahrten, gibt es durch den sonnigen Herbst viel zu entdecken, da man ja alles hört beim lautlosen Fahren im Gegensatz zu den Lärmpegel-Vespas. Man muß der Fairnesss halber sagen, dass Benzin-Motorroller im Verbrauch natürlich jedem Auto vozuziehen sind. Aber warum nur den halben Weg gehen? Sie verbrauchen auch Benzin und produzieren Abgase und Feinstaub.

Tankkosten e-Roller

Elektroroller, wie in Asien bereits millionenfach im Einsatz, sind die Alternative für alle längeren Wege in der City. Null Emissionen durch Laden mit Ökostrom sind das wichtigste Argument für Mobilität in 2012.

Da beim aktuellen Klimagipfel in Durban im Dezember das Ergebnis schon vorher feststeht, man einigt sich auf das Einstellen auf die kommenden Katastrophen wie grad gesehen in Bangkok oder die erneute Ölverseuchung im Atlantik vor Brasilien, liegt es an uns als Konsumenten die Dinge zu ändern. Fangen Sie an.

Cherry Highway: mit dem E-Roller durchs Alte Land

September 12th, 2011

Fahrbericht: Elektromobil ohne Grenzen

Los geht’s. Der Augustmorgen ist doch kühler als gedacht, ich drehe nochmal um und hole einen weiteren Pullover. Drei Lagen müssen nun reichen, eigentlich sollte es ja Sommer sein.

Der E-Roller schafft 45km/h Spitze, und das Ziel ist das Alte Land. Ein Anruf beim Verkehrsverbund brachte keine Klarheit ob auch Elektroroller mit auf die Fähre Övelgönne-Finkenwerder dürfen, also einfach ausprobieren. Klappt.

Ein Mitarbeiter der Fähre kommt zu mir und fragt ob dieses KFZ einen Verbrennungsmotor hat. “Ach nee,” sagt er,” steht ja drauf: “ich fahre elektrisch” kann ma da lesen. “Geiles Teil”, fügt er noch hinzu.

Überhaupt gibt es nur positive Kritiken und Feedback. “Wie viel macht der denn so?” fragt ein älterer Herr beim Aussteigen. 60 Kilometer Reichweite schafft der wenn man nicht ständig wie in der Stadt anfahren muss, entgegne ich. “Ja, und wie schnell?” Meine Antwort: Wir sehen uns an jeder Ampel in der City wieder.

Hier genau liegt der erste Reiz des “NOVI”, den die Firma Emco aus Lingen in Westfalen herstellt. Ein Elektroroller verschafft einem die optimale Mobilität im innerstädtischen Bereich, nur Fahrradfahren ist noch besser.

Am Beispiel der Großstadt und Umwelthauptstadt Hamburg – die als Green Capital Europas 2011 als Erstes die autofreien Sonntage abgeschafft hat- sieht man wie sich der Verkehr mittlweile durch zuviele Autos bewegt – nämlich fast gar nicht mehr. Man fährt von Rot zu Rot. Eine Ampel folgt nach ca. 500m auf die nächste. Stau jeden Tag. Wozu also dafür Benzin vergeuden? Das nächste Ärgernis als Autofahrer: Parkplatzsorgen? Gibt es hiermit nicht. Man findet immer einen mit dem E-Roller.

Der Weg führt von Finkenwerder aus Richtung Jork. Entlang der Airbus Basis mit einer schnurgraden Speed-Strecke, wo der Roller mit Rückenwind schon mal 55km/h schnell wird, schnuppert man die erste Landluft.

Hören kann man auch alles von der Natur um einen herum, denn nerviges Motorgeknatter gibt es nicht. Vibrationen in der rechten Hand vom Gas geben – gibt es nicht, Elektromotoren haben keine Vibrationen wie Benzinmotoren. Durch die malerische Landschaft des Alten Landes entdeckt man Entschleunigung und Fahrvergnügen pur. Die Obstbäume hängen voll mit Äpfeln und Kirschen, dazu gibt es oft den fantastischen Duft von frisch gemähtem Heu.

12.00 Uhr, Pause beim Bäcker. “Guten Tag, ich würde gern bei Ihnen tanken“. Die Verkäuferin schaut ungläubig, fragt ob ich einen Kaffee möchte. Den möcht ich auch, aber zur Sicherheit fülle ich den Tank mit einer neuen Ladung Strom aus der Steckdose in der Ecke auf. Die Bäckerei willigt begeistert ein, sowas hat man noch nie gesehen.

Den Akku kann man herausnehmen und überall laden, kurz verbunden mit dem Adapter lädt er nun unauffällig bis die Bäckerei-Tankstelle um 12.30 leider schon schließt. “Wir machen hier Mittagspause, tut mir Leid. Is’ nicht Hamburg hier.” Nun ja, macht nichts. Fahren ist sowieso schöner wenn man weiß, dass die gesamte Fahrt von ca. 50 Kilometern nur 20 Cent kostet.

Wutausbrüche am Gaspedal

Wer defensiv fahren muss, wie mit einem auf 45 km/h gedrosselten E-Roller mit dem man sich keine sinnlosen Eskapaden am Gashebel leisten kann, entdeckt dass Benziner in der City längst schon keinen Sinn mehr machen. Wie lange der Irrsinn schon geht, weiß jeder Autofahrer, der jeden Tag zur Arbeit muss.

Der nächste Vorteil des Elektrorollers: mit 45 km/h Spitze kann man nie zu schnell fahren, Radarkontrollen interessieren einen nicht, und 30er-Zonen treffen eh genau die Durchschnittsgeschwindigkeit, die man so erreicht bei einem normalen Fahrvorgang. Autos fahren im Schnitt genauso schnell, sie wollen es nur nicht war haben.

Diese Wahrheit, die diverse Autoverbände für die City immer wieder statistisch vorrechnen, ist einfach zu hart für ein Autobesitzerdasein, das immer wieder einen Grund findet, warum das Auto bewegt werden muss. Der dafür aufgenommene Kredit ist meist der wichtigste Grund. Ich habe mich für mein Auto bei der Bank verschuldet, nun will ich auch fahren. Nein, ich muss es sogar, wie steh ich sonst vor meinen Freunden da?

Der Novi kostet knapp dreitausend Euro, der Hersteller bietet darin eingeschlossen  eine 2-jährige ADAC Abschleppgarantie, sollte man doch mal liegen bleiben. Jedoch macht der Langstreckentest nur Freude, während man an vielen alten Mofas und Mopeds vorbei fährt, deren Besitzern krampfhaft versuchen zu starten oder grad mal wieder mit Anlasser, Kolben oder Zylindern kämpfen. Ein Elektromotor hat keins dieser Teile, ergo sum hat man auch keine Probleme damit.

Der Deich ruft, noch schnell ein Pfund Kirschen gekauft und im Topcase verstaut, das problemlos einen kleinen Einkauf stemmt als Stauraum. Es geht zurück entlang der Jorker Mühle, über Königreich und noch mehr Obstplantagen und wieder nach Finkenwerder. Gut berechnet kann man praktisch jede Strecke schaffen, Strom und Steckdosen finden sich überall. Eine Vollladung dauert 4-5 Stunden, Zwischenladungen sind mit dem Lithium-Ionen Akku auch jederzeit wie beim Handy möglich.

Fazit unseres Tests: für die City ist der “Novi” das ideale Fahrgerät. Kurzausflüge ins Hamburger Umland sind umstandslos möglich. Bei den Kosten unschlagbar und selbst in der Anschaffung günstiger als eine vergleichbare Vespa mit Verbrennungsmotor. Und geladen wird bei Green Life natürlich mit Windstrom aus Hamburg.

Strom im Tank

Juli 17th, 2011

Green Life startet in die E-Roller Saison

Bei strahlendem Sonnenschein wurden an der Hamburger Alster, am Umwelthauptsteg “barca” feierlich die neuen Green Life E-Roller von der FIrma Emco eingeweiht. Frau Osterwald vom Green Life Partner Hamburg Energie schnitt das rote Band durch und eröffnete damit offiziell die E-Roller Saison.

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Und damit die Roller auch immer frisch mit Ökostrom geladen sind, stehen sie täglich an der Ökostrom Ladesäule, die gerade im Rahmen der Modellregion Elektromobilität in Hamburg dafür installiert wurde.

Wer einmal erleben möchte wie sich ein lautloser, vibrations- und abgasfreier E-Roller fährt, der kann jederzeit am Umwelthauptsteg vorbekommen und Elektromobilität auf der Straße und natürlich auch auf dem Wasser mit der Green Life SOLARIS kennenlernen.

 

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