Stromsparen – der japanische Volkssport

Juli 24th, 2011

Seit Fukushima hat Japan nicht genug Strom – es spart jetzt

Was ein Atomunfall real bedeutet weiß jeder Tokioter jetzt ganz genau. Klimaanlagen laufen nicht mehr obwohl es richtig heiß ist, Fahrstühle dürfen nur noch für mehr als 3 Stockwerksfahrten benutzt werden, in Ministerien wird auf den Fluren das Licht abgestellt, und die beheizten Klobrillen, die ganze 4% des gesamten Stromverbrauchs ausmachen, sollen auch nicht mehr laufen. Was man nicht auf einmal alles einsparen kann an Energie nach einer Atomkatastrophe.

70% der Japaner wollen nun keinen Atomstrom mehr, genauso wie die Menschen in Deutschland, das bislang Glück gehabt hat mit seinen baugleichen Atommeilern wie der in Fukushima, der nun das Gebiet dort für zehntausend Jahre verstrahlt und unbewohnbar macht. Nun, nachdem sogar die deutsche Regierung herausgefunden hat, dass auch deutsche Meiler z.B. nicht gegen Flugzeugabstürze sicher sind, wird in 10 Jahren abgeschaltet.

Japan hat eine bittere Lektion gelernt

36 Millionen Menschen leben im Ballungsraum Tokio, das jetzt 25% Energie einsparen will und muss. Denn die Umrüstung auf sichere, regenerative Energien wie z.B. Windkraft ist in den letzten 20 Jahren nicht passiert. Dabei ist Japan ein windreicher Inselstaat, der an Tausenden von Kilomentern Offshore Windmühlen hätte installieren können. Hätte. Nun muss im Dunkeln gearbeitet und geschwitzt werden. Und 90.000 Japaner leben noch immer nach der Evakuierung aus dem verstrahlten Gebiet in Zelten.

Die Bundesregierung in Deutschland dagegen hat seit Jahren einen nationalen Plan für Versorgungssicherheit aus erneuerbaren Energien. Bei einer Befragung erreicht man in der Bevölkerung Spitzenwerte von über siebzig Prozent sogenannter Wechselwilliger zu Ökostrom. Jedoch – auch die Deutschen vergessen schnell, und sie wechseln nicht. Noch immer haben ca. 80% der Deutschen privat Atom- und Kohlestrom. Teuren Strom, denn Ökostrom vom lokalen Anbieter ist praktisch immer günstiger.

Der 1. Schritt zu Ihrer eigenen Sicherheit bedeutet daher:

Wechseln Sie unverzüglich zu sicherem, billigeren Ökostrom. Warten Sie nicht und schieben Sie nicht mehr auf. GREEN LIFE hilft Ihnen gern dabei. Treffen Sie uns zu einer kostenlosen Beratung an unserem UMWELTHAUPSTEG “barca” oder kontaktieren Sie uns per Email.

Bildquelle: wikipedia

Bundesumweltminister Röttgen stützt die Arbeit von Green Life

Juni 14th, 2011

SOLARIS ZEIGT ANSCHAULICH WAS UMWELTMINISTER FORDERT

Dr. Norbert Röttgen

Quelle: Bundesumweltministerium

Ressourcenpolitik muss ökologische Notwendigkeiten mit ökonomischen Chancen und sozialer Verantwortung verbinden. Eine nachhaltige Ressourcenpolitik erhöht die Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und begrenzt gleichzeitig die nationalen und globalen Umweltbelastungen“,
sagt Umweltminister Röttgen aktuell im “Forum Nachhaltig Wirtschaften”.

Umbau der Schifffahrt auf erneuerbare Energien

Das GREEN LIFE Solarboot SOLARIS zeigt in einem  der Green Life Kernthemen, Mobiltität & Energie, was längst schon hätte passieren müssen: Der Umbau der Touristikschifffahrt auf Elbe und Alster, um kostbare Resourcen wie Öl zu sparen und für Wichtigeres zu verwenden als Touristik.

Die uns alle schon bald aufs Schärfste betreffenden, aufkommenden Energieprobleme des 21. Jahrhunderts, die grad erst begonnen haben, haben jetzt endlich die tägliche öffentliche Diskussion erreicht. Katastrophenmeiler wie Fukushima und Ölkatastrophen wie im Golf von Mexiko beschleunigen das Erwachen aus sicher geglaubter Technik und Versorgung. Dies allein wird uns aber nicht vor dem weitaus wichtigeren Schritt bewahren: die schnellstmögliche, tatsächliche Durchführung des Transportumbaus auf eneuerbare Energien wie Solarenergie, wo sie denn einsetzbar ist.

Anschaulich darstellbar ist dies am Beispiel der Touristikflotten. Während Länder wie Taiwan und Städte wie Singapur und Amsterdam bereits auf Solarboote umstellen, um kostbares Öl zu sparen und langfristig planen, setzt die Stadt Hamburg und andere deutsche Städte immer noch auf Öl. „Die Zukunft des Verkehrs in Amsterdam ist elektrisch“, verkündete die Amsterdamer Umwelt-Senatorin Marijke Vos in einem Interview.

Die Politik ist gefragt die Energiewende einzuleiten

IMG_2115Während das die “Grünen” in ihrer knapp vierjährigen Regierungszeit in Hamburg nicht geschafft haben, liegt es jetzt am SPD Senat die Energiewende auf Elbe und Alster einzuleiten.

Schwere Stahlungetüme, die allein zum Antrieb Ihres Gewichts unfassbar viel fossilen Brennstoff benötigen im Vergleich zu Leichtbaubooten, werden in Zukunft wegen der steigenden Ölpreise auf erwartete $200 pro Barrel und der verknappten Verfügbarkeit von Öl nicht mehr rentabel sein.

Unlängst mahnte der NABU in einem Spiegel Interview, …dass die 15 größten Seeschiffe weltweit mehr schädliche Schwefeloxide ausstoßen als alle 760 Millionen Autos weltweit… und trotzdem läuft in Hamburg alles weiter wie bisher, Umwelthauptstadt hin oder her.

Umwelthauptstadt Hamburg muß voran gehen

Der Umbau auf elektrisch angetriebende, effizientere und in Deutschland gebaute Transport- und Touristikboote, die CO2-frei fahren können und keine Ölschäden im Wasser lassen, ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Die Versorgung mit Ökostrom für die Boote kann mit regionalen Anbietern aus der Region stattfinden und so den nachhaltigen Kreislauf schliessen.Viele Regionen in Deutschland machen dies bereits vor. Auf dem Starnberger See in Bayern fahren mittlerweile fast ausschließlich Elektroboote, die ganz nebenbei auch wegen ihrer Bauart von der technischen Prüfung des TÜV Süd ausgenommen sind. Und wer eine Genehmigung für ein Motorboot mit Verbrennungsmotor beantragen will, muss mindestens 25 Jahre warten. So einfach geht das. Danke, Bayern.

Auch die Hamburger Bürger wollen den Umbau längst, für sie ist dies wie so vieles ein unverständliche Verzögerung der unaufhaltbaren Evolution. Im Jahr der Umwelthaupstadt könnte Hamburg hier dem Bürgerwillen und dem Signal des Umweltministers folgen und seiner Rolle als Tor zur Welt gerecht zu werden, als Tor zu den erneuerbaren Energien für ein besseres Klima und mehr Lebensqualität in dieser schönen Stadt.

 

Fukushima verhindern geht so:

März 16th, 2011

Ökostrom bestellen

Tchernobyl für die über 30-Jährigen. Fukushima für alle Jüngeren.

Brauchen Sie noch ein Argument? Sicher nicht. Der Jubiläums GAU, 25 Jahre nach Tchernobyl spricht für sich. Ihnen werden seit Jahren Lügen aufgetischt.

Kein deutsches Atomkraftwerk ist sicher!

Setzen Sie ein Zeichen:

HIER GIBT ES SICHEREN STROM. SOFORT.

Klicken Sie jetzt.

Ich liebe teures Benzin

März 8th, 2011

Benzin erreicht endlich 1,60 Euro

Was ist Ihnen  lieb und teuer?

Ihre Frau. Wenn’s gut läuft. Ihr Auto – wenn es läuft. Tut es doch aber meistens, oder? Und für das was man liebt ist einem nichts zu teuer. Daher kann man als Liebhaber vom Autofahren den Benzinpreis nur lieben, nein, man muss ihn sogar gern haben, denn erst jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Mit jedem Cent den Benzin teurer wird erkennt man erst sein wahres Ich. Und das seiner Mitmenschen. Wer sich das nicht mehr leisten kann ist ‘ne Flasche und kein echter Formel 1 Freak noch richtiger Autofan. Die Kinder brauchen wieder neue Schulbücher? Nächstes Jahr, das Geld gebe ich lieber für Benzin aus. Die Frau will mal wieder zum Frisör, klagt aber über Geldmangel. Nix da, das brauchen wir für die Spritztour zur Ostsee. Es ist nur all zu logisch das der Deutsche niemals einen zu hohen Benzinpreis beklagen wird. Denn er liebt von allen Dingen das Auto am meisten. Und das ist auch gut so. Wer nicht lernen will, muss fühlen – altes deutsches Kulturgut.

“Und kost’ Benzin auch 2,10 Euro…”

In den 80er Jahren war das ein Hit, und man tauscht heute einfach Mark gegen Euro, schon hat man 3,20 DM. Was waren das noch für Zeiten als die Grünen genau diesen höheren Benzinpreis fordeten.

Nun sind sie in Hamburg nicht mehr an der Regierung, aber das geforderte Ziel wurde spielerisch von Industrie und Volk erreicht. Jeder Preis wird ertragen. Zu Fuss gehen oder einfach jeden Sonntag autofrei machen um den Preis wieder zu senken – niemals.

Verringern liegt uns nicht. Erst am totalen Abgrund entwickeln und ändern wir uns. Bis dahin kann es noch einige Jahre gut gehen – es kann aber auch schon beim nächsten Finanzcrash ganz vorbei sein. Die meisten Autos in Deutschland sind auf Pumpkredit gekauft, denn Normalbürger haben nämlich gar nicht das Geld dafür. Nur Kredite machen den Autokauf eines Golf für schlappe 30.000 Euro möglich und sind die Basis des ganzen kranken Wirtschaftsystems. 2008 sind wir kurz am ganz großen Zusammenbruch der Weltwirtschaft vorbeigeschrammt. Jetzt gibt es neue Kredite für jedermann.

Ein Tag in der Woche privat autofrei und schon würden die Dinge anders laufen. Das simpelste Prinzip von Angebot und Nachfrage ist für alle nicht zu durchschauen. Wozu also noch ein 12.Schuljahr? Neun reichen doch für das bißchen Sachverstand auch. Das finden auch Shell, Aral, BP, Esso und Jet super. Jetzt wird wieder abkassiert weil Libyen zur Demokratie wird. Ein dolles Ding – und für alle sofort einleuchtend. Die Dummeit stirbt zuletzt. Dazu erliegt das Volk dem Irrglauben und den Erzählungen von Politik und Unternehmen, jeder 3. Arbeitsplatz hänge mit dem Autobau als wichtigstem deutschen Industriezweig zusammen. Dies stimmt nicht, wie aktuelle Studien bewiesen haben. Die für uns wichtigsten Arbeitsplätze müssen für Deutschland eh im autonomiebildenden Energiesektor liegen, denn Deutschland besitzt kein Öl. Auch E10 Biosprit ist eine Nullnummer und weder umweltfreundlich noch die Lösung für unsere Probleme.

Goldman Sachs warnt vor steigenden Ölpreisen und vor verheerenden Folgen für unser aller Zukunft. Brauchen Sie nicht, es hört sowieso niemand mehr zu. An der Tanksäule laufen die Uhren anders. Das Wandern ist nicht des Deutschen Lust. Der tägliche Stau oder besser “Highway to hell” zur Arbeit ist voll besetzt mit wahlmüden Bürgern.

SIE WOLLEN WENIGER FÜR BENZIN BEZAHLEN? DAS IST EINFACH.

LASSEN SIE JEDEN SONNTAG IHR AUTO STEHEN!

280.000 NEUE ARBEITSPLÄTZE

Februar 7th, 2011

ERNEUERBARE ENERGIEN UND ÖKOSTROM SORGEN FÜR JOBS

Saubere Energie schafft Arbeitsplätze. Waren es noch 1998 nur 30.000 Jobs, die durch den Bau von Windrädern, Solardächern und anderen sinnvollen Selbstversorgertechnologien Arbeit boten, sind es heute knapp zehnmal so viele. In der Region Hamburg sorgt der vom Senat gegründete städtische Versorger Hamburg Energie für Klarheit bei der Stromherstellung. Neue Windräder entstehen auf der Dradenau direkt an der Elbe. Die Technik kommt von der Firma “Nordex”, natürlich einem Hamburger Unternehmen. So kommt es zu einer vorbildlichen Symbiose, denn beide Unternehmen sichern Arbeitsplätze in Hamburg.

Nur wenn wir die selbst erzeugte, saubere Energie auch abnehmen, kommt es auch zu immer mehr Jobs im Sektor nachhaltige Ernergieerzeugung aus Deutschland.

Bildquelle: Hamburg Energie

Bestellen Sie daher noch heute sauberen Strom aus Ihrer Region. Der ist auch noch günstiger als Ihr bisheriger Anbieter, sollte der Vattenfall, EON oder RWE heißen. Auch die BILD Zeitung hat dies aufgedeckt. Oder werden Sie selbst zum Stromproduzenten.

Ab einer Dachfläche von 1.000qm bietet Hamburg Energie sogar die Kostenübernahme der Solarinstallation an. In jedem Fall tun Sie etwas für sich, denn der Anstieg der Erderwärmung wird sich nur aufhalten lassen wenn Sie nicht mehr zögern mit dem Wechsel weg vom Öl, Atom- und Kohlestrom. Am einfachsten geht das mit dem Angebot für Green Life – Mitglieder von Hamburg Energie.

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