SOLARIS ZEIGT ANSCHAULICH WAS UMWELTMINISTER FORDERT

Quelle: Bundesumweltministerium
“Ressourcenpolitik muss ökologische Notwendigkeiten mit ökonomischen Chancen und sozialer Verantwortung verbinden. Eine nachhaltige Ressourcenpolitik erhöht die Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und begrenzt gleichzeitig die nationalen und globalen Umweltbelastungen“,
sagt Umweltminister Röttgen aktuell im “Forum Nachhaltig Wirtschaften”.
Umbau der Schifffahrt auf erneuerbare Energien
Das GREEN LIFE Solarboot SOLARIS zeigt in einem der Green Life Kernthemen, Mobiltität & Energie, was längst schon hätte passieren müssen: Der Umbau der Touristikschifffahrt auf Elbe und Alster, um kostbare Resourcen wie Öl zu sparen und für Wichtigeres zu verwenden als Touristik.
Die uns alle schon bald aufs Schärfste betreffenden, aufkommenden Energieprobleme des 21. Jahrhunderts, die grad erst begonnen haben, haben jetzt endlich die tägliche öffentliche Diskussion erreicht. Katastrophenmeiler wie Fukushima und Ölkatastrophen wie im Golf von Mexiko beschleunigen das Erwachen aus sicher geglaubter Technik und Versorgung. Dies allein wird uns aber nicht vor dem weitaus wichtigeren Schritt bewahren: die schnellstmögliche, tatsächliche Durchführung des Transportumbaus auf eneuerbare Energien wie Solarenergie, wo sie denn einsetzbar ist.
Anschaulich darstellbar ist dies am Beispiel der Touristikflotten. Während Länder wie Taiwan und Städte wie Singapur und Amsterdam bereits auf Solarboote umstellen, um kostbares Öl zu sparen und langfristig planen, setzt die Stadt Hamburg und andere deutsche Städte immer noch auf Öl. „Die Zukunft des Verkehrs in Amsterdam ist elektrisch“, verkündete die Amsterdamer Umwelt-Senatorin Marijke Vos in einem Interview.
Die Politik ist gefragt die Energiewende einzuleiten
Während das die “Grünen” in ihrer knapp vierjährigen Regierungszeit in Hamburg nicht geschafft haben, liegt es jetzt am SPD Senat die Energiewende auf Elbe und Alster einzuleiten.
Schwere Stahlungetüme, die allein zum Antrieb Ihres Gewichts unfassbar viel fossilen Brennstoff benötigen im Vergleich zu Leichtbaubooten, werden in Zukunft wegen der steigenden Ölpreise auf erwartete $200 pro Barrel und der verknappten Verfügbarkeit von Öl nicht mehr rentabel sein.
Unlängst mahnte der NABU in einem Spiegel Interview, “…dass die 15 größten Seeschiffe weltweit mehr schädliche Schwefeloxide ausstoßen als alle 760 Millionen Autos weltweit…“ und trotzdem läuft in Hamburg alles weiter wie bisher, Umwelthauptstadt hin oder her.
Umwelthauptstadt Hamburg muß voran gehen
Der Umbau auf elektrisch angetriebende, effizientere und in Deutschland gebaute Transport- und Touristikboote, die CO2-frei fahren können und keine Ölschäden im Wasser lassen, ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Die Versorgung mit Ökostrom für die Boote kann mit regionalen Anbietern aus der Region stattfinden und so den nachhaltigen Kreislauf schliessen.Viele Regionen in Deutschland machen dies bereits vor. Auf dem Starnberger See in Bayern fahren mittlerweile fast ausschließlich Elektroboote, die ganz nebenbei auch wegen ihrer Bauart von der technischen Prüfung des TÜV Süd ausgenommen sind. Und wer eine Genehmigung für ein Motorboot mit Verbrennungsmotor beantragen will, muss mindestens 25 Jahre warten. So einfach geht das. Danke, Bayern.
Auch die Hamburger Bürger wollen den Umbau längst, für sie ist dies wie so vieles ein unverständliche Verzögerung der unaufhaltbaren Evolution. Im Jahr der Umwelthaupstadt könnte Hamburg hier dem Bürgerwillen und dem Signal des Umweltministers folgen und seiner Rolle als Tor zur Welt gerecht zu werden, als Tor zu den erneuerbaren Energien für ein besseres Klima und mehr Lebensqualität in dieser schönen Stadt.